Schlepper Post – Sonderausgabe Kleinschlepper

Bräuchte man einen besonderen Anlass für die Herausgabe eines Kleinschlepper-Sonderheftes, dann wäre das 125jährige Jubiläum der Metzinger Firma Holder ganz sicher ein wichtiger „Aufhänger“. Der Verlag Klaus Rabe und die Redaktion der erfolgreichen Zeitschrift Schlepper Post haben allerdings schon immer auch besonderen Wert auf „die lieben Kleinen“ gelegt, so dass eine Sonderausgabe „sowieso“ längst fällig war. Insofern ist das Holder-Jubiläum ein zusätzlicher Anlass, das Projekt in die Tat umzusetzen, und zwar gerade rechtzeitig zur Jubiläumsveranstaltung im schwäbischen Metzingen, wo am 21. September kräftig gefeiert werden wird. Dort wird der Verlag mit einem eigenen Verkaufsstand vertreten sein, und dort wird es selbstverständlich auch das Sonderheft für alle Freunde der Marke Holder und der Kleinschlepper allgemein geben.

Wer nicht nach Metzingen fahren kann, bekommt die Sonderausgabe ab 20. September natürlich auch direkt beim Verlag oder im Zeitschriftenhandel.

Das Holder-Jubiläum ist also auch und gerade ein willkommener Anlass, die Produkte dieses Traditionsunternehmens einem breiten Publikum vorzustellen. Dieser Aufgabe hat sich unser Autor Michael Prelle angenommen – und zwar in der ebenso detailliert-gründlichen wie flüssig-spannenden Art, die die Leser der Schlepper Post von ihm gewohnt sind. Und selbstverständlich ist sein Beitrag reichhaltig bebildert mit einer Vielzahl von Aufnahmen, die bislang weitgehend unbekannt waren und bis weit in die frühen Jahre des Jubiläumsunternehmens zurückreichen. Alles in allem ist ein großartiges Firmenporträt über ein großes Unternehmen ent- standen, das mit kleinen Schleppern und Gerätschaften für Kleinbetriebe bemerkenswerten Erfolg hatte und noch heute hat.

Bei manchem Kleinschlepper ist es schwierig, eine treffende Bezeichnung zu finden. Das ist beim „Agilo“ der Bayerischen Pflugfabrik aus Landsberg am Lech kein Problem: „Schubkarre mit Sitzgelegenheit“ ist in jeder Hinsicht passend. Georg Mosbacher ist stolzer Besitzer eines solchen Gefährts, das er für ein paar Mark vor der Schrottpresse retten konnte. Die Restaurierung wurde erst in diesem Jahr abgeschlossen, obwohl er schon 1995 den Agilo auf einem Schrottplatz fand und kurzerhand erwarb. Die Idee, die hinter diesem Winzling steckt, ist sogar überzeugend: Auf kleinen Höfen, aber auch bei Gewerbe- oder Kommunalbetrieben fallen immer mal kleine Transportaufgaben an, die sich mit dem Agilo bestens bewerkstelligen lassen – auch wenn der zunächst eingebaute ILO-Motor etwas schwachbrüstig war. Durchgesetzt hat sich der Kleine hingegen nicht, aber selbst auf Schleppertreffen mit prominenter Teilnehmerschaft erzielt Georg Mosbacher mit seinem Kleinteil sehr viel Aufmerksamkeit. Lesen Sie mehr über den Agilo und seinen Besitzer im neuen Sonderheft der Schlepper Post, das seit 20. September 2013 überall im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Extrem wendig, überaus praktisch, sparsam im Unterhalt, absolut anspruchslos – Kenner werden jetzt genau auf den Agria-Einachsschlepper tippen, einen wie Sven Adenauer und sein Vater ihn für die Waldarbeit benötigen. Die beiden verstehen sich weniger als Schlepper-Liebhaber, denn als Nutzer: Die Waldparzelle der Adenauers ist nur sehr schwer zugänglich, Gespanne aus Traktor mit Anhänger würden sich hier schnell hoffnungslos festfahren. Aber der Agria mit seinem Triebachsanhänger von Völker kommt durch, und so erspart er den Adenauers viel Handarbeit und umständliche Wege. Lesen Sie mehr über das interessante Gespann aus Bruchhausen bei Bad Honnef in der 8. Sonderausgabe der Schlepper Post, die sich ausführlich mit Kleinschleppern befasst – seit 20. September erhältlich!

Ursprünglich interessierte sich Dean Heiler aus dem Raum Augsburg für alte Motorräder und später auch für Autos. Erst spät wurde er zum Schlepper-Fan. Es sollte aber für den gelernten Schreiner nicht irgendein Schmalspurschlepper sein, sondern etwas Besonderes: 2001 legte er sich einen Bungartz T7/34 zu, der mit einem VW-Industriemotor ausgestattet ist. Seither haben es Heiler die Bungartz-Kleinschlepper angetan. Bungartz war 1934 in München gegründet worden und hatte von Siemens & Halske den Bau von Kleinfräsen übernommen. Erst 1953 kam das Unternehmen mit Vierradtraktoren auf den Markt. Neben dem T7/34 können Dean Heiler und sein Sohn heute mit mehreren unterschiedlichen Bungartz-Modellen aufwarten. Sie sind alle bestens restauriert und haben ihre eigene Historie. Heiler ist inzwischen nicht nur ein ausgesprochener Bungartz-Fan, sondern auch Experte auf dem Gebiet der Schlepper aus diesem Hause. Unser Autor Gerald Sandrieser hat sich die Sammlung näher angeschaut und weiß viele interessante Details zu berichten – die ganze Story steht in der neuen Sonderausgabe der Schlepper Post, die sich voll und ganz den Kleinschleppern widmet. Ein Muss für jeden Schlepperfreund – deshalb nicht vergessen: Erscheinungstermin war der 20. September 2013, überall im Zeitschriftenhandel oder – noch besser – direkt beim Verlag Klaus Rabe.

Während die auf großflächige Bewirtschaftung ausgelegte Landwirtschaft in der DDR in den 1950er Jahren einen regelrechten Mechanisierungsboom erlebte, war das Tempo bei kleineren Gärtnereien, Obst- und Gemüseanbaubetrieben deutlich geringer. Motorfräsen und –hacken standen hier im Vordergrund, allerdings zunächst fast nur Vorkriegsgerät: Modelle von Siemens, die auf ein vom schweizer Ingenieur von Meyenburg erworbenes Patent zurückgehen, waren weit verbreitet. Josef Ludäscher, dessen Gewerbebetrieb sich seit 1932 auf Reparatur, Handel und Vertrieb von Bodenfräsen spezialisiert hatte, ließ mit Hilfe der Hainicher Maschinenfabrik E Boltz (HMF) selbstentwickelte Geräte produzieren, die unter dem Namen „Lubo“ vertrieben wurden. Die Fertigung dieser Geräte ging 1951 über auf die „IFA Vereinigte Volkseigene Fahrzeugbetriebe, Werk FRAMO Hainichen/Sa.“ Schon 1955 wurde die Produktion zum „VEB DUZ Schädlingsbekämpfungsgeräte Halle/Saale“ ausgelagert. Allerdings wurde diesem Betrieb die Spezialisierung auf die Zulieferung von Baugruppen für das Traktorenwerk Schönebeck/Elbe verordnet. Schönebeck selbst entwickelte zwar einen eigenen Kleinschlepper, der aber über einige Prototypen nicht hinaus kam. Wie so oft im Arbeiter- und Bauernstaat, wurde auch die Fertigung von Kleinschleppern zum Hindernislauf mit einer Folge halbgarer Entscheidungen. Firmennamen wie Manhardt/Wutha, Drexel/Radebeul oder Scheffel/Gera-Rubitz und andere tauchten in den Folgejahren in der Geschichtsschreibung der DDR-Kleintraktoren auf und sorgen für eine spannende Geschichte, die unser Autor Jan Welkerling detail- und kenntnisreich für das Sonderheft der Schlepper Post aufbereitet hat – natürlich mit interessantem Bildmaterial in Hülle und Fülle. Deshalb: Knoten ins Taschentuch – das neue Sonderheft ist seit 20. September überall im Fach- und Zeitschriftenhandel und natürlich auch direkt im Verlag Klaus Rabe erhältlich!

Ob Agria, Holder, Monax, Siemens-Schuckert, Mullikas, Bungartz, Staub oder Howard – eines verbindet alle: E.I.N.S., die „Einachsige Interessengemeinschaft von Nutzfahrzeug-Sammlern“. Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Interessengemeinschaft, die weder Mitglieder kennt noch eine Satzung hat und natürlich auch keinen Vorstand. Eine solche Bürokratisierung liegt den E.I.N.S.-Fans fern, und offenbar geht es ja auch ohne. Anders ist auch nicht zu erklären, dass die Truppe um die zum harten Kern zählenden Gründer Rainer Dinslage und Peter Eschweiler schon seit den 1990er Jahren erfolgreich Einachser-Treffen mit bis zu 100 Teilnehmern auf die Beine zu stellen in der Lage ist. Wir stellen die IG in unserer SPo-Sonderausgabe vor. Freuen Sie sich schon jetzt darauf!

Rainer Dinslage ist ein Sammler, wie er im Buche steht: Er nennt nicht nur über 50 „große“ Einachser im Maßstab 1:1 sein Eigen, sondern auch die „Kleinen“ Modelle im Spielzeug-Maßstab haben es ihm ganz besonders angetan. Unbedarfte Betrachter wundern sich da leicht, aber der Fachmann gerät vielfach ins Staunen, denn auch bei den „Einachserchen“ im Westentaschenformat ist die Vielfalt riesig. Michael Prelle hat die umfangreiche Kollektion genauer unter die Lupe genommen und stellt Sammler und Sammelgut in einem wirklich lesenswerten Porträt vor.

Auf das Sammeln von einachsigen Bodenfräsen des Herstellers Siemens-Schuckert haben sich Werner und Wolfgang Wurst spezialisiert. Obwohl sie sich zunächst, noch in den 1980 Jahren, für Lanz-Bulldogs erwärmen konnten, besannen sich Vater Werner und Sohn Wolfgang dann vor etwa 15 Jahren doch auf die Familientradition: Werners Großvater hatte 1932 einen Gartenbaubetrieb gegründet und dort schon mit Bodenfräsen von Siemens gearbeitet. Als Vater und Sohn Wurst dann auf einem Treffen in Sinsheim eine Siemens K5 entdeckten, kamen bei Werner gleich alte Erinnerungen hoch. Fortan schlugen die Herzen bei Wurst’s mehr und mehr für die Siemens-Geräte, wovon nach und nach zunächst eine K5/K6 sowie ein Bungartz-Übergangsmodell K5 angeschafft und restauriert wurden. Heute nennen die beiden eine stattliche Sammlung dieser Geräte ihr Eigen. Unser Autor Gerald Sandrieser hat sich alles angeschaut und die schönsten Exemplare fotografiert. Gleichzeitig gibt er einen Überblick über die interessante Historie der Bodenfräsen, die unter dem Firmennamen Siemens verkauft wurden. Herausgekommen ist ein überaus interessantes Sammler-Porträt, das kein Kleinschlepper-Freund verpassen sollte – deshalb nicht vergessen: Das Kleinschlepper-Sonderheft der Schlepper Post ist seit 20. September überall im Handel erhältlich.

Was für den ein oder anderen vielleicht nach dem „letzten Schrei“ an Innovationstechnik klingt, lässt den Kenner völlig kalt: Während Elektro-Autos, wenn schon nicht auf allen Straßen, so doch „in aller Munde“ sind, ist die Elektro-Technik in der Landwirtschaft „längst durch“. Von E-Motoren angetriebene Pflüge waren in den ersten Jahren nach 1900 mal aktuell, überlebten sich wegen der schwierigen und aufwändigen Stromversorgung per Oberleitung alsbald wieder. Dennoch: Auch das hat es gegeben, und die E-Technik hat damals auch vor den einachsigen Bodenfräsen nicht Halt gemacht. Interessant? Dann ist die neue Sonderausgabe der Schlepper Post etwas für Sie, denn die Geschichte des Elektro-Antriebs bei einachsigen Kleintraktoren und –geräten hat unser Autor Michael Prelle zusammengestellt – mit vielen Abbildungen, die Seltenheitswert besitzen! Wo? Natürlich in der neuen Sonderausgabe der Schlepper Post, die sich mit den „Einachsern“ ausführlich befasst. Im Handel seit 20. September 2013 – oder direkt beim Verlag bestellen.

Haben Sie schon einmal eine Zylinderkopfdichtung gesehen, die aus eine Packung Schnucki-Katzenfutter ausgeschnittenen wurde? Wenn nicht, dann sollten sie die Kleinschlepper-Sonderausgabe der Schlepper Post unbedingt lesen. Diese Dichtung fand Wolfgang Gohla aus Aurich Brockzetel ausgerechtet im Motor eines total auf den Hund gekommenen Holder. Seine Leidenschaft für Kleinschlepper konnte diese Überraschung allerdings nicht bremsen, und die übrigen harten Nüsse, die der Holder seinem Besitzer während der Restaurierung zum Knacken gab, ebenfalls nicht. Zusammen mit seinem Sohn und ein paar Gleichgesinnten hat sich Gohla den Kleinschleppern verschrieben und gibt inzwischen einer ganzen Reihe davon das Gnadenbrot. Was es mit der Sammlung in Ostfriesland auf sich hat, darüber berichtet unser Mitarbeiter Klaus-Uwe Hölscher in einem launig geschriebenen und hübsch bebilderten Beitrag in der neuen Kleinschlepper-Sonderausgabe. Nicht vergessen: Das Heft ist seit 20. September überall im Handel erhältlich!

Noch einmal nach Ostfriesland führt uns ein zweites Sammler-Porträt, das gleich zwei Kleinschlepper-Liebhaber vorstellt: Jan de Groot aus dem niederländischen Vriescheloo, dicht an der Grenze zu Ostfriesland, und Mario Pollmann aus Remels. Beide schwärmen für die Marke Holder, wovon Jan de Groot – pensionierter Schmied und inzwischen 69 Jahre jung – sage und schreibe 36 Exemplare besitzt. Davon sind ein Drittel zerlegt oder bedürfen der Restaurierung. Der Rest ist nicht nur betriebsfähig, sondern auch mit interessanten Zusatzgeräten bestückt, wovon ein hölzernes Fass zum Spritzen z.B. in Weinbergen eine ganz besondere Rarität darstellt. De Groot kam zu seinem Hobby, als er seinen Fiat-Schlepper gegen einen wendigeren Holder eintauschte. Bei Mario Pollmann trägt der Opa die „Schuld“ an der Infektion mit dem Holder-Virus, die schließlich bis heute zum Aufbau einer kleinen Sammlung führte. Auch Pollmann hat für seine Holder zahlreiche Zusatzgeräte, besonders interessant ist sein Messing-Spritzfass. Manchmal kommt es eben auch auf die Ausstattung, nicht nur auf den Schlepper selbst an, wie dieser Beitrag zeigt. Und er zeigt auch: Manch‘ schöne Blume blüht im Verborgenen, man muss sie nur finden. Die neue Kleinschlepper-Sonderausgabe der der Schlepper Post finden Sie ganz sicher im Zeitschriften Handel, und zwar seit 20. September 2013.

Natürlich finden Sie in der neuen Ausgabe auch eine Vielzahl interessanter Kurmeldungen rund um das Thema und jede Menge lesenswerter Anzeigen – genau das, was mal als Schlepperfreund braucht.

Deshalb bestellen Sie das neue Heft jetzt gleich im Verlag oder wenden Sie sich an den Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens – dort liegt die neue Ausgabe seit 20. September 2013 für Sie bereit. Nicht vergessen!