Historischer Kraftverkehr 2013 – 2

Der neue HiK ist am 5. April 2013 erschienen – nicht vergessen!

Leiden Sie vielleicht unter „Frühjahrs-Müdigkeit“? Wir haben da ein bewährtes Rezept für alle Lkw-Oldtimer-Freunde: Werfen Sie einen Blick in die neue Ausgabe der Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“. Wir haben eine Themen-Mischung für Sie zusammengestellt, die die vom Winter strapazierten Lebensgeister nachhaltig weckt. Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie besser nicht: Vor allem die Büssing-Titelgeschichte könnte bei übermäßiger Betrachtung zu schlaflosen Nächten führen…

Sie waren die Vorreiter einer ganzen Stil-Epoche im Lkw-Fahrzeugbau: Die auf der IAA 1961 von Henschel präsentierten Frontlenker- und Hauben-Lastwagen trugen die Handschrift des bekannten Designers Louis L. Lepoix und sorgten auf der Messe für beträchtliches Aufsehen. Endgültig zurückgelassen wurde damit die Ära der verspielten, rundlichen, manchmal etwas traurig dreinblickenden Modelle. Ab jetzt wurde „klare Kante“ gezeigt, die neue Sachlichkeit zog ein. Ein Aufbruch in eine neue Zeit war für das Traditionsunternehmen aus Kassel auch dringend nötig, denn in den zurückliegenden Jahren war Henschel von Krisen geschüttelt worden und hatte den Besitzer wie auch den Generaldirektor gewechselt. Die Zeichen standen auf Angriff, die Konkurrenten sollten alt aussehen – und genau das taten Büssing, Mercedes-Benz, Volvo, Scania und Co. angesichts der neu geschaffenen, übersichtlich und attraktiv gestalteten Fahrerhäuser auch. Im neuen HiK lassen unsere Autoren Matthias Röcke und Holger Gräf den Umbruch bei Henschel noch einmal Revue passieren. Es war das letzte große Kapitel Lkw-Geschichte, das für die Kasseler Lkw-Schmiede bekanntlich unter dem Dach der Daimler-Benz AG und mit dem Ende des Nutzfahrzeugbaus abschloss. Diese packend und mit viel Detailkenntnis geschilderte Story dürfen Sie auf keinen Fall versäumen – und die zahlreichen, vielfach unveröffentlichten Werkfotos sowieso nicht. Also: Auf zum Zeitschriftenhändler – der neue HiK ist am 5. April 2013 erschienen!

Actros, Axor und Atego sind die gängigen „Namen“ für die Mercedes-Laster unserer Tage. Wer erinnert sich da noch an so schnöde Bezeichnungen wie „NG“ oder „SK“? Sie sind beinahe in Vergessenheit geraten und führen gegenüber ihren berühmten Vorgängern, die längst allgemein anerkannt den Oldtimerstatus erreicht haben, ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie wir glauben, handelt es sich doch inzwischen auch schon um Raritäten aus den 1970er und 80er Jahren, nach denen man im Straßen- oder Baustellenverkehr lange suchen muss. Florian Dasenbrock hat in der Eifel noch ein Baugeschäft gefunden, das noch heute mehrere Mercedes-Kipplaster aus der „Neuen Generation“ einsetzt. Dabei sind die Fahrzeuge der Firma Theisen auch heute noch bestens gepflegt und top in Schuss! Was es mit diesen „Noch-nicht-wirklich-Oldtimern“ und „Methusalems des Arbeitsalltags“ auf sich hat, lesen Sie im neuen HiK.

Wir unternehmen eine Reise zurück in die Zeit, als es den sogenannten Arbeiter- und Bauernstaat im östlichen Teil unseres Landes noch gab. Dort wuselten IFA, Robur, Barkas und andere Gefährte auf den Straßen. Wenn‘s heftig wurde und die manchmal etwas schwachbrüstigen DDR-Laster die Füße streckten, mussten die schweren Tatras ran. Aber selbst die wirken gegenüber einem russischen Kraz 256 noch zierlich. Letzteren war dann die real existierende Knochenarbeit vorbehalten, in erster Linie als Kipper. Ralf Weinreich, unser „Mann im Osten“, hat ein leicht exotisches Exemplar als Fahrmischer aufgetan, das heute als Oldtimer erhalten wird. Es diente einst der sowjetischen Wismut AG zum Transport und Mischen von Versatz, einer zähflüssigen Pampe aus Industrieasche, Sand, Zement und Wasser, mit der die gigantischen, dem Abbau von strahlendem Material dienenden Schachtanlagen verfüllt wurden. Eine spannende Geschichte, wie wir meinen, die den Lesern nicht vorenthalten werden sollte. Im neuen HiK, der am 5. April 2013 erschienen ist, ist sie nachzulesen!

Es gibt Geschichten, die sind einfach märchenhaft. Würde man die Bilder der Sattelzugmaschine vom Typ Büssing 8000 S13 nicht sehen, man würde es einfach nicht glauben. Da steht in einem Speditionshof im Weinheim an der Bergstraße eine solche Sattelzugmaschine seit Jahrzehnten abgestellt, ohne dass der Zahn der Zeit sie komplett zerfressen hätte. Im Gegenteil, abgesehen von ein paar Schadstellen und Macken ist der 8000er gut erhalten, jedenfalls komplett. Und auch die Geschichte des mächtigen Haubers lässt sich lückenlos dokumentieren – ebenso wie die des Fuhrunternehmens, das 1922 gegründet wurde. Da gab es eine ganze Reihe von Büssing-Hängerzügen und auch manches Fahrzeug mit dem dreizackigen Stern auf der Haube oder an der Front. Vor langer Zeit war der alte Büssing als Pritschenwagen mit Schwalbennest-Kabine nach Weinheim gekommen, später aber den Erfordernissen entsprechend zur Sattelzugmaschine gekürzt und mit einer normalen Kabine ausgestattet worden. Sein Besitzer hatte sich längst nicht von allen Fahrzeugen in seinem Fuhrpark trennen können, und so blieb neben dem 8000er auch noch manch anderer Vertreter einer längst vergangenen Epoche erhalten. Noch auf dem Sterbebett ließ sich der alte Fuhrunternehmer von seinen Nachfahren versichern, dass sie den Büssing nicht aus der Hand geben dürfen. Und so denkt die junge Generation inzwischen über die Restauration nach, die „der Alte“ zwar immer im Kopf hatte, aber nicht mehr in Angriff genommen hat. Wer bislang nicht glaubte, dass Märchen auch wahr werden können – spätestens nach der Lektüre des neuen HiK wird mancher seine bisherige Haltung wohl überdenken müssen. Dass der neue HiK am 5. April 2013 erscheint, ist hingegen kein Märchen, sondern eine Tatsache, der sich jeder Alt-Lkw-Fan stellen muss. Deshalb: Auf zum Zeitschriftenhändler – das muss man gesehen und gelesen haben!

Als die Geschäftsführung des Bochumer Busunternehmens JABO-Reisen 1973 in die Hände der jüngeren Generation überging, konnte niemand ahnen, dass der aus diesem Anlass beschaffte Setra S 80 genau 40 Jahre später wieder zum Aushängeschild des Unternehmens werden würde: Die Bochumer haben ihr jahrzehntelang europaweit eingesetztes, am Ende aber doch in die Jahre gekommene Fahrzeug einer Restaurierung unterzogen, die an Authentizität nichts zu wünschen übrig lässt. Mitunter erweisen Übereifrige vor allem bei der Farbauswahl und bei der Beschriftung der ansonsten gut gelungenen „Wiedergeburt“ ihres Oldtimers einen Bärendienst, indem sie untypische Lackierungen wählen oder top-moderne Schriftzeichen. Glücklicherweise haben aber die Bochumer „die Zeichen der – vergangenen – Zeit“ erkannt und einen optischen Hochgenuss entstehen lassen. Reisen Sie also mit der kleinen blauen Setra-Zeitmaschine zurück in die 1970er Jahre. Steigen Sie ein: Der neue HiK wartet seit 5. April 2013 im Zeitschriftenhandel!

Was wäre der Magirus-Rundhauber ohne seine Rundungen? Dumme Frage, kein Zweifel: nichts! Aber es waren ja nicht nur die Rundungen an der Motorhaube, die die Magirus-Deutz der 1950er Jahre so erfrischend anders aussehen ließen als alle anderen, eher klassisch geformten Hauber. Mit seinen Feuerwehrfahrzeugen setzte Magirus noch eins drauf: Auch die Aufbauten erhielten rundliche Querschnitte, die Dachform war gewölbt und das Heck zeigte stark abgerundete Kanten. Mit einem Wort: Die Magirus-Löschfahrzeuge aus dieser Zeit waren formvollendet in jeder Hinsicht. Bekannt durch ihre zuverlässige Technik, konnten die Ulmer jetzt auch mit ihrer ansprechenden Formgebung bei den als „Omnibus-Aufbauten“ bezeichneten neuen Fahrzeugen punkten. Feuerwehr-Spezialist Axel Johanßen zeigt anhand zahlreicher Bildbeispiele, welche Bauformen, Spielarten und „Ableger“ es gab, woran die Bauarten zu unterscheiden waren und welche Nachteile schließlich ab Mitte der 1950er Jahre zum baldigen Ende der „Feuerwehr-Omnibusse“ führten. Etwas genauer wird dabei das sehr schön restaurierte und als Oldtimer erhaltene Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Crailsheim unter die Lupe genommen – zur Freude aller Feuerwehr-Oldtimerfreunde, die den neuen HiK nicht versäumen sollten.

Natürlich finden Sie auch wieder jede Menge Kurzmeldungen, Nachrichten, Leserzuschriften, „Bilder aus dem Schuhkarton“ und einen gut bestückten Kleinanzeigenmarkt in der neuen HiK-Ausgaben. Gut gefüllt ist auch der Terminkalender, der einen Überblick über die Oldtimertreffen und Stammtische der bevorstehenden Saison gibt – Gründe genug, um den neuen HiK auf keinen Fall zu verpassen:

Die neue Ausgabe liegt für Sie seit 5. April 2013 im Zeitschriftenhandel bereit!