Historischer Kraftverkehr 2013 – 3

Der Mai ist gekommen! Wer mit der EIngangszeile des alten Volkslieds in diesem Jahr allerdings auf angemessenes Wetter gehofft hatte, der sah sich vielerorts getäuscht. Trotzdem oder gerade deshalb gilt aber die alte Fuhrmanns-Weisheit: Ist der Mai kühl und nass, macht der HiK doppelt Spass!“ Das gilt natürlich auch noch in den ersten Juni-Tagen, wenn die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr erscheint – und zwar völlig unabhängig von der Wetterlage. Also, nicht vergessen:

 

Die neue HiK-Ausgabe liegt am 7. Juni 2013 beim Händler bereit –

auch bei Regen, Wind und Wetter (und natürlich auch bei Sonnenschein…)!

Die Schweizer Nutzfahrzeug-Industrie hat bekanntlich so imposante Fahrzeuge wie die mächtigen Hauber von Saurer hervorgebracht. Die eidgenössischen Transportunternehmer waren aber nicht auf ihre heimischen Produkte fixiert, es gab auch viele unter ihnen, die – schon aus Kostengründen – auf deutsche Produkte zurückgriffen. Henschel hatte in der Bergwelt offenbar einen besonders guten Namen, aber auch andere. Paul Rüegger sen. griff für sein 1947 gegründetes Speditionsunternehmen einst auf einen Borgward B 4000 zurück, mit dem er sogar Fernfahrten bis nach Rotterdam unternahm. Dass Rüeggers Söhne sich heute für Oldtimer interessieren, mag damit zusammenhängen, dass sie mit Lastwagen groß geworden sind. Nachdem Kurt Ruegger alte Fotos von Vaters Borgward gefunden hatte, stand trotz anfänglicher Skepsis bald fest, dass er ein solches Fahrzeug als Oldtimer restaurieren wollte. Fündig wurde er in Form von zwei abgehalfterten DRK-Küchenwagen, die in Nienburg an der Weser ein trauriges Dasein fristeten. Nach Rückversicherung bei einem Fachunternehmen, bei dem vorsichtshalber eine „Machbarkeitserklärung“ für den Bau eines ordentlichen Oldtimers aus den beiden vorhandenen „Resten“ eingeholt wurde, machte Rüegger Nägel mit Köpfen: Die beiden Fahrzeuge wurden in die Schweiz überführt und nach und nach entstand daraus ein in jeder Hinsicht vorzeigbarer Kipper mit den typischen Bordwänden aus Stahl. Gerald Sandrieser hat den Werdegang des Fahrzeuge für die HiK-Leser zusammengefasst und präsentiert sie in einem interessanten Fahrzeugporträt – also nix wie hin zum nächsten Zeitschriftenhändler: Der neue HiK erscheint am 7. Juni 2013.

Einen klassischen Hauben-Büssing sieht man nicht alle Tage. Und wer unverhofft auf den Pritschenwagen von Ernst Martin aus Eschwege stößt, traut vielleicht seinen Augen nicht: Der Allradler ist in orange und blau lackiert, einer Farbgebung, die zwar den Büssing-Werkfarben entspricht, aber für viele sicher nicht „standesgemäß“ für einen alt-ehrwürdigen Hauber erscheinen mag. Aber das ficht Ernst Martin nicht an. Er ist ohnehin kein „Oldtimer-Szenegänger“, so dass ihm eine ominöse „Mehrheitsmeinung“ gleichgültig ist. Er wollte einen Büssing-Hauber haben, und da das ihm angebotene Fahrzeug so lackiert war und zudem noch den Vorteil hatte, dass es bezahlbar war, hat er sein Ziel erreicht. Da der Laster noch gut im Lack steht und keineswegs eine Neulackierung benötigt, belässt Martin ihn vorerst auch so. Denn: Die auffällige Lackierung hatte einst für einen Vorbesitzer eine besondere Bedeutung, für die sich sogar eine Art „Legende“ erzählen lässt. Axel Johanßen hat sich den Büssing genau angeschaut und lange mit Besitzer Ernst Martin gesprochen. Herausgekommen ist ein interessantes Porträt des Fahrzeugs und seines Besitzers, das in mancher Hinsicht nicht der Haltung in der „Szene“ entspricht, aber dennoch durchaus nachvollziehbar und verständlich ist. Verpassen Sie also auf keinen Fall die neue HiK-Ausgabe, die am 7. Juni 2013 erscheint.

Hierzulande war der 1. Mai für Hartgesottene ein Anlass für mehr oder minder müde Gewerkschaftsveranstaltungen. Für den Rest der Bevölkerung markiert er die Eröffnung der Grillsaison. Das war in der DDR natürlich ganz anders: Unter den zahlreichen Kampftagen war der 1. Mai der Stichtag für die alljährliche Großdemo, an dem die ganze Republik auf den Beinen war, um die sozialistischen Errungenschaften in Form von Parolen oder auch von Produkten durch die Straßen zu karren. Das war zumindest bis in die frühen 1970er Jahre so, denn die Ölkrise erreichte auch das Land der Klassenkämpfer und zwang alsbald zur Demobilisierung der landesweiten Großveranstaltungen und zum zunehmenden Gebrauch von Schusters Rappen. Ralf Weinreich, seit vielen Jahren „unser Mann im Osten“, hat den ganzen Zirkus einst noch live erlebt. Betont launig und mit sozialistischem Augenzwinkern ruft Weinreich die Erinnerung an die Mai-Veranstaltungen ins Gedächtnis zurück – in Verbindung mit zahlreichen Fotos von Korso-Fahrzeugen, die von einem offiziell beauftragten Fotografen geschossen wurden. Dieser Bericht ist ein Muss für alle HiK-Leser – verpassen Sie deshalb nicht den Erscheinungstag: 7. Juni 2013, bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder direkt beim Verlag bestellen.

Die Fahrzeugwerke Buschbaum aus Hannover waren einst bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Aufbauten und Anhänger. Die Anfänge des Unternehmens gehen bis 1830 zurück. Vor 45 Jahren gab das Unternehmen auf, das Werk wurde geschlossen und die Betriebsanlagen anschließend vollständig abgerissen. In den dazwischen liegenden nahezu 14 Jahrzehnten erlebte der Betrieb eine Unzahl von Höhepunkten und Tiefschlägen, fertigte Fahrzeuge für hohe und höchststehende Kunden und Unternehmen, brannte mehrfach ab und wurde an unterschiedlichen Standorten neu errichtet, wechselte die Unternehmensformen ebenso wie die Besitzer, wurde im Krieg vollständig zerstört durchlitt Wirtschaftskrisen und schaffte jeweils wieder den Aufschwung. Doch in den späten 1960er Jahren konnte der Betrieb gegen einen Markt-Giganten wie Ackermann-Fruehauf nicht mehr länger bestehen, so dass die Gesellschafter das Unternehmen schließlich liquidierten, bevor es durch die bestehenden Marktverhältnisse wirtschaftlich ruiniert werden würde. An Aufbauten fertigte Buschmann so ziemlich alles, was die Kunden haben wollte. Spezialitäten waren aber vor allem Möbelwagen, Spezial- und Menageriewagen für Zirkus- und Kirmesunternehmen sowie Wohn-, Küchen- und Spezialfahrzeuge für Militär- und Bauzwecke. Auch Thermos- oder Iso-Fahrzeuge baute Buschmann in großer Zahl. Unser Nutzfahrzeug-Spezialist Jürgen Böder hat sich der Unternehmensgeschichte angenommen und porträtiert das bekannte Unternehmen im neuen HiK. Zahlreiche seltene Werkfotos zeigen Buschmann-Fahrzeuge in voller Pracht. Da werden die 1930er ebenso wie die Jahre nach 1945 wieder lebendig! Lassen Sie sich also in die Zeit der Vorkriegs-Hauber von MAN, der Krupp-Hauber der Nachkriegsjahre, kurz also in die Blütezeit des Lkw-Straßentransportes entführen – mit der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“!

Geilenkirchen – die alljährliche Veranstaltung in der Sandgrube Davids gilt nicht nur als die Mutter aller Sandkasten-Spiele im Maßstab 1:1, sondern ist – ebenfalls seit jeher – das Musterbeispiel für ein Oldtimertreffen mit internationaler Besetzung. Kein Wunder, denn auf dem weitläufigen, sich jedes Jahr in vollkommen veränderter topografischer Form präsentierenden Sandgrubengelände treffen sich stets zahlreiche Besitzer vor allem aus den Niederlanden und aus Deutschland mit ihren Kippern und Baumaschinen, um die zum Teil liebevoll restaurierten, zum Teil aber auch im originalen Arbeits-Zustand belassenen Fahrzeuge mal wieder richtig beladen, ein Stück fahren und dann wieder abkippen zu lassen. Unser Redakteur Holger Gräf hat auch in diesem das Geilenkirchener Treffen besucht und präsentiert die schönsten Exponate – anzuschauen in der neuen HiK-Ausgabe, die ab 7. Juni beim Fachhändler liegt.

Den Auftakt zur Oldtimer-Saison 2013 legte in diesem Jahr das Treffen im ostfriesischen Münkeboe hin. Sieben Philipps hatte wieder eine interessante Ausfahrt im Raum Aurich organisiert – und rund 110 Fahrzeuge waren gekommen. Unser Redakteur Holger Gräf hat den Ausflug hautnah miterlebt – am Steuer eines 6500er Magirus. Trotzdem war seine Hand während der Pausen noch ruhig genug, um den Auslöser der Kamera zu bedienen und die schönsten Exponate für die HiK-Leser abzulichten. Und wir können schon jetzt verraten: Es waren eine ganze Reihe sehenswerte Exemplare dabei!

Manchem sieht man sein Alter überhaupt nicht an – das gilt für Menschen im gleichen Maße wie für Lastwagen. Wer hätte denn gedacht, dass der wie neu aussehende, gedanklich doch noch überall präsente und auch im Straßenbild noch nicht ganz verschwundene Kipper aus der „Neuen Generation“ von Mercedes-Benz das Jahr 1974 in der Geburtsurkunde eingedruckt hat!? Ob man‘s glaubt oder nicht, Uli Kilians 1632 AK hat inzwischen die vier Jahrzehnte fast voll! Ein veritabler Oldtimer also, der für viele Oldtimerfreunde keiner ist, nach allen gängigen Kriterien aber sehr wohl zu den Oldtimern zu zählen ist. Uli Kilian, Ingenieur „beim Daimler“ hat seinen Kipper in akribischer Arbeit wieder bestens hergerichtet Wir porträtieren den prächtig anzusehenden Allradler im neuen HiK und stellen seinen Besitzer ebenso wie die Reaktivierungsmannschaft vor. Das sollte sich kein Nutzfahrzeug-Oldtimerfreund entgehen lassen!

Beim Museum des „Oldtimer Club Saurer“ im schweizerischen Arbon hat man Grund zum Feiern: Der wohl letzte „Caminhao“, ein vor gut 100 Jahren in 200 Exemplaren nach Brasilien gelieferter Lkw-Typ, ist fertig restauriert und läuft wieder wie ein Uhrwerk –zwar insgesamt etwas lauter, aber immerhin mit vergleichbarer – natürlich schweizer – Präzision. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Clubs wurde das gute Stück den Mitgliedern präsentiert. Wer also seinen Urlaub in diesem Jahr am Bodensee plant, sollte einen Besuch in Arbon mit ins Auge fassen – einige schöne Impressionen aus der Ausstellung zeigt unser Bericht im neuen HiK. Deshalb: Knoten ins Taschentuch und nicht vergessen: Die neue Ausgabe erscheint – rechtzeitig vor dem Urlaub – am 7. Juni 2013.

Natürlich gibt es gibt auch in der neuen Ausgabe wieder jede Menge Kurznachrichten aus der Szene, Leserzuschriften, Bilder aus dem Schuhkarton sowie ein Groß-Aufgebot an Kleinanzeigen.

Also, jetzt schon vormerken:

Die neue HiK-Ausgabe erscheint am 7. Juni 2013 im Handel! Nix wie hin…