Historischer Kraftverkehr 2013 – 4

Sommerzeit ist Reisezeit – da trifft man selbst auf der Autobahn manch betagtes Nutzfahrzeug – vielleicht auf dem Kurztrip aus Freude am guten Wetter, vielleicht aber auch auf Fernfahrt zu einem Oldtimertreffen, die auch in diesem Jahr wieder zahlreich stattfinden und somit thematisch Eingang in die neue HiK-Ausgabe (4/2013) finden.

Seit 2. August 2013 ist das neue Heft dann überall druckfrisch im Handel zu haben!

Zum zweiten Mal fand in diesem Sommer an der Gaststätte „Jägerheim“ bei Lohne die Veranstaltung „Historischer Autohof“ statt. Bekanntlich regt die dortige Kulisse, an einer Landstraße zwischen zwei Kreisverkehren gelegen, die Brummi-Fahrer zu überschaubaren Fernverkehrs-Rundreisen mit Rast- und Tankeinagen an. Und die Veranstalter Dieter Jaspers und Reinhold Alex achten streng darauf, dass nur zum Thema passende, authentisch restaurierte Fahrzeuge teilnehmen – eine für Betrachter und Fotografen besonders lohnende Angelegenheit, wie die Leser beim Studieren des Aufmacher-Artikels in der neuen Ausgabe des HiK dann auch sogleich feststellen werden. Nicht nur, aber gerade der Bericht unseres Mitarbeiters Florian Dasenbrock macht den neuen HiK zu einem „Muss“ für alle Freunde historischer Nutzfahrzeuge – deshalb nicht vergessen: Erscheinungstermin war bereits am 2. August 2013!

Bei hohen Sommertemperaturen soll man bekanntlich viel trinken. Dass eine Flasche Bier hier möglicherweise und insbesondere für Kraftfahrer der falsche Tipp sein dürfte, steht außer Frage. Aber erfrischend wirkt auf jeden Fall auch ganz ohne Bier ein Blick auf den hübsch restaurierten Brauereilastzug von Werner Poller, der die zeitgenössischen Farben und die Werbung der bekannten Marke „Wernesgrüner Bier“ trägt. Nachdem „Werners Grüner“ fertig gestellt war, dürfte sich Werner Poller – zu Recht – auch die eine oder andere Flasche des kühlen Gerstensaftes gegönnt haben, denn die Restaurierung war ein hartes Stück Arbeit: An dem originalen Brauerei-Skoda vom Typ RT 706 war nahezu alles verschlissen. Mehrere baugleiche Schrott-Fahrzeuge mussten herhalten, um wenigstens einzelne noch brauchbare Baugruppen finden zu können – was nicht ganz einfach war. Aber: Das Ergebnis überzeugt in jeder Hinsicht, und ein passender Anhänger wurde schließlich auch noch gefunden. Da fehlen jetzt nur zwei Dinge: Die neue HiK-Ausgabe mit dem interessanten Fahrzeugporträt aus der Feder von Ralf Weinreich und – vielleicht – ein kühles Helles dabei… Nicht vergessen, der neue HiK ist ab 2. August überall im Handel erhältlich – zum Wohl!

Spediteure „vom alten Schlag“ sind oft wandelnde Geschichtsbücher. Das gilt auch für Hanspeter Setz, den respektvoll „Patron“ genannten früheren Inhaber der Setz Gütertransport AG aus Dintikon im schweizerischen Kanton Aargau. Für den HiK hat Setz in historischen Bildern und Unterlagen geblättert und in seinem Gedächtnis gekramt. Herausgekommen ist ein spannendes Unternehmensporträt, das unser Mitarbeiter Gerald Sandrieser für unsere Leser zusammengestellt hat. 86 Jahre hat Setz Güter für die Kunden transportiert – nicht nur, aber überwiegend natürlich in der Schweiz. Dabei war das spätere Großunternehmen ursprünglich nur ein kleiner Lebensmittelladen, der 1911 in den Handel mit Obst und Gemüse eingestiegen und damit zum Transportbetrieb „aufstieg“. In den 1930er Jahren wuchs der Betrieb, man baute Lagerraum, Büros und Garagen. In den 1950er Jahren war bereits die zweite Besitzergeneration am Ruder. Damals kaufte man die Gütertransport AG hinzu und stieg endgültig zum veritablen Transportunternehmen auf – neben dem nach wie vor betriebenen Handelsgeschäft. Nach und nach wuchs der Fahrzeugbestand auf bis zu 120 Lkw an – ursprünglich waren es Saurer und Berna, später Magirus-Deutz, diverse Mercedes-Benz und vor allem sämtliche Frontlenker-Generationen von Scania. 1997 verkaufte Patron Setz schließlich seinen Betrieb. Nach wie vor hat er aber Diesel im Blut und engagiert sich im eigenen Fahrzeug-Museum, in dem u.a. zahlreiche alte Setz-Lastwagen zu bestaunen sind. Erfreuen auch Sie sich an den interessanten Fahrzeugaufnahmen und einmalige Gruppenfotos, die bei Setz immer mal wieder gerne angefertigt wurden: Im neuen HiK ist alles ausführlich festgehalten! Stichtag war der 2. August 2013 – nicht vergessen!

Goggo for Gold – in Madison (USA) kamen in jüngster Vergangenheit zahlreiche Mini-Nutzfahrzeuge aus dem Microcar-Museum von Bruce Weiner unter den Auktionshammer. Man traut beinahe seinen Augen nicht, was es dort alles zu bestaunen gab: Eine hübsche Isettacarro von ISO als Pritschenwagen aus Italien, verschiedene unglaublich primitive Biscutér Comercial Furgoneta aus Spanien, diverse Vespa-Last- und Dreiräder und natürlich ein paar der putzigen kleinen Transporter auf Basis des Goggomobils aus Deutschland. Staunt man schon nicht schlecht beim Anblick all‘ dieser Vehikel, haut es einen angesichts der erzielten Preise vollends um: Einer der Goggo-Transporter wechselte für 172.500 US-Dollar (!) den Besitzer. Ähnlich astronomisch waren auch die Summen, die für andere Gefährte problemlos gezahlt wurden. Matthias Frank hat die Auktion für den HiK beobachtet und dabei auch zahlreiche skurrile „Fahrzeuge“ fotografiert. Aber keine Sorge: Den neuen HiK bekommt man im Zeitschriftenhandel nach wie vor für ein paar läppische Euro – und seit ab 2. August 2013!

Einst waren sie weit verbreitet, heute sind sie Raritäten: Löschgruppenfahrzeuge LF 25 der unterschiedlichen Spielarten gibt es nicht mehr viele. Ihre „große Zeit“ hatten die Schwergewichte in den Kriegsjahren und im ersten Nachkriegsjahrzehnt. Danach verschwanden sie bei den meisten Feuerwehren recht schnell von der Bildfläche – nicht zuletzt auch deshalb, weil man mit kompakteren Fahrzeugen besser arbeiten konnte. Unser Autor Axel Johanßen hat die drei in der oberrheinischen Tiefebene erhalten gebliebenen Fahrzeuge aus Achern, Offenburg und dem französischen Boofzheim besucht und rekapituliert die nicht ganz einfache Geschichte der Kraftspritzen KS 25, Großen Löschgruppenfahrzeuge GLG und Löschgruppenfahrzeuge LF 25 – nachzulesen in der neuen HiK-Ausgabe!

Als Lehrjunge in einem kleinen Speditionsunternehmen in den 1950er Jahren – das war bestimmt kein Zuckerschlecken. Aber es gab Aussichten, irgendwann mal selbst „auf den Bock“ zu kommen und dann am Steuer die vermeintlich große Freiheit „zu erfahren“. Das war der Stoff, aus dem die Fernfahrerträume früher einmal waren. Und genau diesen Traum erzählt auch die Geschichte, in der ein flammneuer Krupp Mustang L8M4 die Hauptrolle spielt – neben dem ehemaligen Stift Benno Fröhlich, für den sich eines schönen Tages alle Wünsche erfüllen… Träumen Sie mit im neuen HiK und berauschen Sie sich an den wie aus dem Alltagsleben gegriffenen Bildern, aber vergessen Sie nicht, dass das Heft bereits seit dem 2. August 2013 bei Ihrem Zeitschriftenhändler liegt!

Sommerzeit ist Reisezeit, das hatten wir eingangs schon erwähnt. Unsere Mitarbeiter haben denn auch keine Mühe gescheut und haben diverse Nutzfahrzeug-Treffen angesteuert – im niederrheinischen Bislich ebenso wie im fränkischen Neustadt/Aisch, in Münster-Handorf wie in Wilhelmshaven oder im sauerländischen Brilon. Die schönsten Bilder und die interessantesten Fahrzeuge zeigen wir im neuen HiK.

Und selbstverständlich sind auch in der neuen HiK-Ausgabe wieder so zahlreiche Informationen in Form von Kurzmeldungen, kleinen und großen Anzeigen sowie einem umfassenden Terminkalender für die noch bevorstehenden Events dieses Sommers enthalten, dass einem richtig heiß werden kann vor lauter Vorfreude. Deshalb ganz zum Schluss dieser Vorankündigungen und zum Schutz vor Überhitzung ein Bild aus etwas kühleren Tagen…

Den neue HiK ist seit dem 2. August 2013 im Handel erhältlich – oder direkt im Verlag!