Historischer Kraftverkehr 2013 – 5

Vorhang auf – Spot an:

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“ ist bereits ausgeliefert. Alle Freunde von Nutzfahrzeug-Oldtimer sollten sich diesen Termin vormerken:

Das neue Heft ist seit 4. Oktober 2013 im Handel oder direkt beim Verlag zu beziehen!

Die Geschichte der klassischen Magirus-Lkw aus den 1950er und 1960er Jahren liest sich wie die Inventar-Liste im Planetarium: Mercur, Pluto, Sirius, Jupiter – alles da! Über die typischen Rund- und Eckhauber ist schon viel geschrieben worden und manch ein Exemplar ist auch erhalten geblieben. Zu deutlich weniger Bekanntheit gelangten die frühen Frontlenker aus Ulm, und deren Urahn, der Jupiter S 7500 F(ront), ist aus der Erinnerung selbst älterer Nutzfahrzeugfreunde weitgehend getilgt. Das ändert sich mit der Typengeschichte in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“, denn unter dem Titel „Planetarium“ hat Nutzfahrzeug-Kenner Jürgen Böder nicht nur die Frühzeit der Magirus-Frontlenker rekapituliert, sondern er gibt – vielseitig, kenntnisreich und durchaus spannend – einen reich bebilderten und mit vielen technischen Daten versehenen Überblick über die „Plattnasen“ mit den klangvollen Sternennamen. Versäumen Sie also die neue HiK-Ausgabe auf keinen Fall! Seit 4. Oktober 2013 ist das neue Heft überall im Zeitschriftenhandel erhältlich!

Gentlemen, start your engines: Fast 80 vorwiegend aus Braunschweig und München stammende Nutzfahrzeug-Klassiker bescherten der Rennstrecke in Oschersleben die wohl gewichtigste Startaufstellung ihrer Geschichte: Überall Büssing, nicht nur in der Pole Position! Bereits zum 4. Mal trafen sich die Mitglieder der Büssing-Fangemeinde in der Börde, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren, Dabei fiel auf, dass es weniger die Vertreter der 1950 Jahre waren, die dort ein Happening feierten, sondern die jüngeren Frontlenker der BS-Generation sowie die Unterflur-Typen, die bereits das MAN-Logo an der Front tragen. Unser Redakteur Holger Gräf hat sich auf dem vom Braunschweiger Löwen dominierten Rundkurs umgeschaut und die interessantesten Exponate fotografiert. Ein ausführlicher Bericht steht im neuen HiK – seit 4. Oktober 2013 erhältlich!

Zukunft braucht Herkunft – an diese Maxime hält sich auch Lkw-Hersteller Scania. Zum hundertjährigen Jubiläum 1991 kauften die Schweden einen alten, aber gut erhaltenen LB 110 Super für ihr Museum, und zwar bei der Spedition Thomas Bilgeri in Lindau am Bodensee. Deren Scania-Flotte dürfte vielen bekannt sein, denn die Fahrzeuge trugen einst die auffällige Werbung des niedersächsischen Gebäckherstellers Bahlsen. Der 110er wurde noch in Deutschland behutsam restauriert und dann nach Schweden ins dortige Firmenmuseum gebracht. Unlängst entschied man sich aber dort, den Kofferwagen der Deutschland-Niederlassung in Koblenz als Leihgabe zu überlassen. Unser Mitarbeiter Florian Dasenbrock hat sich den früheren Scania-Kekstransporter angeschaut und damit eine Runde ums Deutsche Eck und am Rhein entlang gedreht. Wir präsentieren den kernigen Fernverkehrslaster im neuen HiK – Sie wissen schon, seit 4. Oktober bekommt man das Heft überall im Handel oder direkt beim Verlag Klaus Rabe.

Zukunft braucht Herkunft – der oben erwähnte Scania kommt aus einem Speditionsbetrieb, der einst in seinen Anfängen vor allem auf Lkw von Krupp setzte: Thomas Bilgeri aus Lindau am Bodensee. Familie Bilgeri betrieb hier Obst und Gemüseanbau mit so großem Erfolg, dass man schon in den 1930er Jahren einen eigenen Lkw anschaffte, um das Erntegut ausliefern zu können. Nach Kriegsende verdingte sich der Laster als Wiederaufbauhelfer beim Beseitgen von Trümmern. Seit jeher fuhr Sohn Thomas gerne mit und lernte viel über das Fahren. Anfang der 1950er Jahre entschied er sich schließlich, ein eigenes Speditionsunternehmen zu gründen. Auf einen anfänglichen Faun folgten bald mehrere Krupp Mustang, schließlich Frontlenker und und und… Die Kunden waren namhafte Unternehmen: Die Käserei Kraft gehörte dazu, und Bahlsen in Hannover. Aber mehr wollen wir an dieser Stelle über das Transportunternehmen Bilgeri nicht verlieren. Denn im neuen HiK kann man das ausführlich und viel besser nachlesen. Dort sind auch eine Vielzahl interessanter Fahrzeugfotos zu finden, die einige Geheimnisse bergen – oder haben Sie schon einmal einen Krupp gesehen, der sich vom Mercedes nicht unterscheiden lässt? Lassen Sie sich überraschen – mit dem neuen HiK!

Als Kind die roten Autos bestaunt, als Jugendlicher in die Jugendfeuerwehr eingetreten und als gestandener Feuerwehrmann schon in jungen Jahren ein eigenes Tanklöschfahrzeug gekauft – so lässt sich mit wenigen Worten der Lebenslauf von Jens Garbes aus Marsberg-Westheim „umreissen“. Allerdings sollte es für den jungen Sauerländer nicht irgendein Fahrzeug sein, sondern der perfekte Ersatz für das vom Rost zerfressene und nicht mehr zu rettende TLF 16 seiner Heimatfeuerwehr. Ein Eckhauber von Magirus also, in der typische Bauform mit dem konsolenartigen Pumpenschrank und in der klassischen Lackierung in rot und mit schwarzen Anbauteilen. Und natürlich mit der Türaufschrift „Freiwillige Feuerwehr Westheim“. Ein gutes „Basisfahrzeug“ in der passenden Bauform war bald gefunden, danach wurde das gute Stück ordentlich restauriert. Herausgekommen ist ein top-restauriertes Standardfahrzeug in einem Zustand, wie es bei seiner in den 1960er Jahren Indienststellung nicht besser hätte aussehen können. Unser Autor Axel Johanßen hat sich das TLF ins rechte Fotolicht setzen lassen und die Geschichte von Besitzer und Fahrzeug notiert – voilà, schauen Sie in die neue Ausgabe der Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“, dort kann man alles nachlesen!

Lienen ist eine kleine Gemeinde im Tecklenburger Land, zwischen Münster und Osnabrück gelegen. Gut 8500 Bürger zählt die Kommune. Das ist natürlich nichts Besonderes. Außergewöhnlich ist aber die Anzahl der in Lienen beheimateten Leichtlastwagen der F-Reihe von Hanomag, und dafür ist Familie Mentrup, genauer gesagt Vater Benno Mentrup und Sohn Dirk verantwortlich. Seit mehr als 20 Jahren interessieren sich die beiden für die zeitlosen Laster aus Hannover – und zum Teil werden sie auch im Alltag noch regelmäßig eingesetzt, denn Vater Benno betreibt eine Forellenzucht und muss die Tier lebend zu den Abnehmern transportieren. Ein Plateauwagen, eine seltene Doppelkabine mit Pritsche und Plane, ein Kipper und sogar ein Sattelzug gehören heute u.a. zum Bestand. Lesen Sie mehr über die Sammlung „kantiger Hanomag-Caraktere“ am Rande des Teutoburger Waldes – in der neuen Ausgabe des HiK. Nicht vergessen: Seit 4. Oktober 2013 überall im Handel, oder direkt beim Verlag bestellen.

Kurz vor dem Saison-Abschluss 2013 laufen die Organisatoren von Alt-Lkw-Treffen noch einmal zu Hochform auf. Veranstaltungen gab es in Hülle und Fülle. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich zu den interessantesten Treffen auf den Weg gemacht und jede Menge Bildmaterial mitgebracht – von bestens restaurierten Henschel-Lkw über 312er-Kipper von Mercedes-Benz bis zu den unterschiedlichsten Borgward-Ausführungen. Falkenberg, Monfort, Flörsheim und Spanberg – wir waren überall dabei. Entsprechende Kurzberichte finden Sie im neuen HiK.

Natürlich sind auch all‘ die anderen beliebten Rubriken wieder im neuen HiK vertreten: Das Familienalbum glänzt mit interessanten Bildbeiträgen, es gibt informative Kurzmeldungen sowie ergänzende Leserzuschriften zu früheren Beiträgen. Kleine und Größe Anzeigen in Hülle und Fülle runden das Bild ab. Braucht es wirklich noch mehr Gründe, um den neuen HiK zu kaufen? Wir meinen: NEIN. Deshalb gleich am 4. Oktober auf zum nächsten Zeitschriftenhandel und das neue Heft erstehen! Noch ein Tipp für schlaue Füchse: Mit einem HiK-Abo spart man sich die Suche nach einem Zeitschriftenladen, die neuen Hefte kommen pünktlich und druckfisch direkt in den Briefkasten! Wär das nicht auch was für Sie…?

Aufgepasst: Der neue HiK ist am 4. Oktober 2013 erschienen und überall im Zeitschriftenhandel zu haben!