Historischer Kraftverkehr 2014 – 1

Den Winter können sie vergessen – die neue HiK-Ausgabe besser nicht!

Der Winter hat in diesem Jahr fast nichts seiner typischen Freuden zu bieten: Skifahren? Rodeln? Schlittschuhlaufen? Bislang weitgehend Fehlanzeige! Im Februar mag sich das ändern, vielleicht wird es ja dann besser… Ganz sicher besser wird es für die vielen Freunde unserer Fachzeitschrift „Historischer Kraftverkehr“, denn Anfang Februar erscheint die neue Ausgabe mit zahlreichen interessanten und abwechslungsreichen Themen. Wir haben für Sie nachfolgend einen Überblick zusammengestellt.

Nicht vergessen: Der neue HiK erscheint am 7. Februar 2014, überall im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder direkt beim Verlag Klaus Rabe, Willich, zu beziehen!

Der beigefarbene Mercedes-Benz L 5000 mit der Türaufschrift „Hermann Huxohl jun., Nienhorst über Gütersloh“ ist zwar in der Nutzfahrzeug-Oldtimerszene längst kein Unbekannter mehr, aber sein Werdegang hat es durchaus verdient, einmal ausführlicher gewürdigt zu werden. Während in der Regel „alte Hasen“ und ausgebuffte Kenner der Materie Alt-Lkw sich an grundlegende Restaurierungsarbeite begeben, war das in diesem Fall anders: Das aus Frank Redecker und Herman Huxohl bestehende Team war vom führerscheinfähigen Alter noch weit entfernt, als es sich an die Arbeit machte: Bestandsaufnahme, Kennzeichnen, Zerlegen, Aufarbeiten der Einzelteile usw. Das alles geschah anfangs noch unter Aufsicht und ein wenig Anleitung von Huxohl senior, dem der ehemalige Militär-Lkw der französischen Streitkräfte in Deutschland gehörte. Aber das ließ mit der Zeit nach, denn die beiden Jungs kamen auch sehr gut alleine zurecht. Und so entstand im Laufe der Jahre nicht nur ein perfekt restaurierter und bis in kleinste Details originalgetreuer L 5000, sondern auch gleich noch ein passender zwillingsbereifter Anhänger dazu. Das Gespann bildet sozusagen die Reifeprüfung der beiden Jungspunde. Holger Gräf hat sich den prächtigen Zug genauer angeschaut und beschreibt die Arbeit der beiden Niehorster. Wo? In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Historischer Kraftverkehr“ natürlich – ab Februar 2014 überall im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich – nicht vergessen!

Auto-Museen und Oldtimer-Ausstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Oft werden Besuche in solchen Einrichtungen mit der Fahrt in den Urlaubsort verbunden oder auch mit der Rückkehr von dort. Das Museum, von dem hier allerdings die Rede ist, ist mit dem Auto nicht so ganz leicht zu erreichen: Das erste Auto-Museum „Latvijas Antiko Automobilu Klubs“ der früheren UdSSR liegt im lettländischen Riga. Na schön, wird sich mancher Zeitgenosse denken, man muss ja nicht alles gesehen haben. Aber genau da liegt der Denkfehler: Die Sammlung in Riga hat es nämlich in sich. Europaweit muss man schon ganz schön suchen, um etwa einen Renault FU von 1919, eine Henschel-Fliegerkraftspritze von 1941 oder einen wehrmachtsgrauen Horch 901 von 1937 zu finden. Dies alles und noch sehr viel mehr – das Museum nennt über 200 Personen- und Nutzfahrzeuge sein Eigentum oder betreut diese in Privatbesitz befindlichen Fahrzeuge – lässt sich in Riga bewundern; natürlich findet man auch zahlreiche Vertreter aus Ostblock-Produktion, wie sie früher auch in der DDR zu finden waren. Unser Mitarbeiter Peter Schneider hat sich in Riga umgeschaut uns für die HiK-Leser einen reich bebilderten Bericht zusammengestellt. Lassen Sie sich das nicht entgehen, denn die nächste Urlaubsreise führt bestimmt nicht an Riga vorbei… Also: Im neuen HiK kann man ab 7. Februar 2014 alles nachlesen!

Aus dem Straßenbild sind sie schon seit Jahrzehnten verschwunden, und in die Oldtimer-Szene haben auch nicht wirklich Eingang gefunden. Dabei hätten sie letzteres durchaus verdient, denn die schweren MAN-Frontlenker mit dem Spitznamen „Pausbacke“ waren beliebte, weit verbreitete und zuverlässige Arbeitstiere. Immerhin ist die Szene jetzt um eine Sattelzugmaschine vom Typ 10.210 TL 1FS reicher, denn die Brüder Rolf und Uwe Seiz aus Baden-Württemberg haben ein solches Fahrzeug wieder neu entstehen lassen. Ursprünglich bei verschiedenen Firmen als normaler Pritschen-Lkw im Einsatz, gelangte das Fahrzeug auf seine alten Tage zu Schaustellerbetrieben, wo es als Zugmaschine mit nur 2900 mm Radstand umgebaut wurde. Die Seiz-Brüder haben den Radstand jetzt wieder auf 3300 mm verlängert und daraus eine „ordentliche“ Sattelzugmaschine entstehen lassen. Mehr sein an dieser Stelle über die umfangreichen Wiederaufbaumaßnehmen noch nicht verraten. Im neuen HiK schildert unser Autor Gerald Sandrieser, was ansonsten noch alles zu erledigen war. Freuen Sie sich also schon jetzt auf einen „Pausbacken“-Artikel mit interessanten, detaillierten Einblicken und entsprechenden Bildern. Im neuen HiK, ab 7. Februar 2014 im Handel!

Schwere Henschel-Lastwagen heißen HS 140, HS 34 oder H 261. Das ist sicher nicht falsch, aber auch nicht vollständig. An ein Modell mit der heute untypisch klingenden Bezeichnung „6 J“ werden sich sicher nur alte Fahrensleute oder Henschel-Spezialisten erinnern können, zumal wohl auch nur ein Exemplar bis heute überlebt hat. Dabei ist die Reihe 6 J einst ein Meilenstein in der Geschichte der Kasseler Nutzfahrzeugschmiede gewesen, auf der auch die schweren Nachkriegsmodelle HS 6 und HS 140 basieren. Nutzfahrzeug-Spezialist Jürgen Böder hat sich der heute kaum bekannten Materie angenommen und eine umfangreiche, mit zahlreichen Fotos garnierte Typengeschichte zusammengestellt, die keine Wünsche offenlässt. Und für alles, die es ganz genau wissen möchten, gibt es auch eine Tabelle mit grundlegenden technischen Daten zu diesen schweren Fahrzeugen. Gibt es einen Grund, sich das entgehen zu lassen? Nein, besorgen Sie sich die neue HiK-Ausgabe, die ab 7. Februar 2014 überall im Zeitschriftenhandel auf Sie wartet!

„Zeige mir Deinen Motor, und ich sage Dir, wer Du bist!“ Sicher, der luftgekühlte Deutz vom Typ F6L413 V würde auf einen „Baubullen“ verweisen – meistens jedenfalls, aber eben nicht immer. Kantige Haube, modernes Fahrerhaus mit einteiliger Windschutzscheibe? Nein, die Haube vom uralten Eckhauber, geteilte Frontscheibe! Aber die Scheinwerfer im Stoßfänger integriert? Ja, da liegt die Lösung des Rätsels: Es handelt sich um die seltene Übergangsbauart von um 1970, die noch manche „alten Zutaten“, aber schon neue Motoren aufwies. Äußerlich deutete nur die von der Magirus-D-Baureihe „entwendete“ Stoßstange auf den Zwitter hin, der – nur kurze Zeit gebaut – heute schon wieder fast in Vergessenheit geraten ist. Damit dieser Typ aber nicht völlig in den Dornröschenschlaf verfällt, hat unser Mitarbeiter Florian Dasenbrock einen Meiller-Kipper aus dieser Reihe für eine Foto-Session zum Leben erweckt. Freuen Sie sich also auf einen interessanten Beitrag über einen Magirus-Typ, den heute kaum noch jemand kennt. Nicht vergessen: Der neue HiK erscheint am 7. Februar 2014!

Unimogs vom Typ S 404 gab es einst massenhaft: Bei der Bundeswehr etwa als Pritschenwagen und Doppelkabinen, oder beim Katastrophenschutz als Vorausrüstwagen oder Tanklöschfahrzeuge TLF 8. Selten dagegen waren Pulverlöschfahrzeuge auf diesem Chassis. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass nun eine dieser Raritäten erhalten geblieben ist: Dirk Wiesner aus Oberhausen hat sich einen solchen S 404 als Blickfang für sein Dienstleistungsunternehmen ausgesucht. Nein, das war kein „Schnellschuss“, Wiesner kannte genau diesen Unimog schon seit seiner Kindheit, genauer gesagt, seit er mit dem Großvater die Feuerwache der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr besucht hat. Auch viele Jahre später hat er das Fahrzeug nie aus den Augen verloren und seine Visitenkarte für den Fall eines Verkaufs vorsorglich hinterlegt- So viel Hartnäckigkeit wurde schließlich belohnt. Dass bis zum heute makellosen Zustand viel Schweiß fließen musste, davon hat Dirk Wiesner unserem Mitarbeiter Axel Johanßen ausführlich berichtet. Im neuen HiK präsentieren wir den Unimog samt seinem stolzen Besitzer!

Wohnungswechsel und Umzug mit dem Omnibus? Sicher nicht im öffentlichen Personennahverkehr, aber ein Omnibus ist dennoch dafür nicht ganz abwegig. Das werden sich auch die Konstrukteure bei Kässbohrer einst gedacht haben, denn die oft wertvollen Möbel werden einerseits bevorzugt in gut gefederten, hohen Ansprüchen genügenden Fahrzeugen transportiert, und andererseits braucht man dafür viel Volumen, niedrige Bodenhöhe und glatte Innenwände. Die Setra-Omnibusse erfüllen, mit entsprechenden Aufbauten versehen, diese Bedingungen, und so bot Kässbohrer in den 1970er Jahren nicht nur Fahrbüchereien und Verkaufsfahrzeuge an, sondern auch Möbelwagen. Allerdings hatten die Möbel-Setras kaum Nachfrage. Umso mehr verwundert es, dass der der 1976 vorgestellte Prototyp bis heute überlebt hat – als Renntransporter! Redakteurin Aleksandra Lippert hat sich das interessante Unikat näher angeschaut und die Geschichte recherchiert. Im neuen HiK ist die spannende Geschichte nachzulesen.

Natürlich wartet die neue HiK-Ausgabe wieder mit zahlreichen Kurzmeldungen, „Schuhkarton-Bildern“, einem gut gefüllten Terminkalender für die vor uns liegenden Veranstaltungen sowie einem umfangreichen Kleinanzeigenmarkt auf die Leser – allemal genug, um sich den ein oder anderen langen Winterabend damit zu vertreiben. Daher nicht vergessen:

 

Die neue Ausgabe erscheint am 7. Februar 2014!