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Unsere Partner-Agentur LeasingContact aus Köln bietet unter dem Motto "von Kopf bis Fuß auf Schlepper Post eingestellt" jetzt allerhand Kleidungsstücke an, die dem Schlepper Post-Leser geradezu auf den Leib geschneidert wurden.
 
Im Archiv unseres Museums sind allerhand Bücher, Betriebsanleitungen, Ersatzteillisten, Typenblätter und natürlich auch Prospekte doppelt vorhanden. Dieses Material möchten wir zugunsten unserer Vereinskasse abgeben. Schauen Sie doch mal auf unserer Museumsseite vorbei: www.lkw-museum.de




Historischer Kraftverkehr 2012 - 1


6,00 € inkl. MwSt.

 

Oldtimer-Geschichten à la Carte: Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Historischer Kraftverkehr"

 

Wäre der HiK ein Gourmet-Tempel – das ist er natürlich, wenn man kein Kostverächter historischer Nutzfahrzeuge ist – würden wir mit der neuen Ausgabe wohl „Österreichische Feinschmecker-Wochen“ ausrufen. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen nämlich mit der Vorstellung eines äußerst raren ÖAF 22-230 DHK „Tornado“ sowie der Geschichte der „Frächterei Schinko“ aus Traun in Oberösterreich zwei Themen aus der Alpenrepublik.

Jaroslaus Schinko hat 1955 mit dem ersten eigenen Büssing 4500 als Kleinunternehmer begonnen. Mit den Jahren ließ er ein Fuhrunternehmen entstehen, das mit seinen Büssing-, Magirus-Deutz-, Henschel- und MAN-Kipperzügen vornehmlich Baustoffe transportierte. Als Sohn Engelbert in den 1970er Jahren ins Geschäft einstieg, avancierte das prosperierende Unternehmen schließlich zu einer internationalen Spedition, die zahlreiche MAN- und Scania-Züge auf Routen nach Skandinavien und in viele weitere europäische Regionen einsetzte.

 

Ende 2005 schließlich verkaufte Engelbert Schinko die vom Vater gegründete „Frächterei“. Seither widmet er sich mit großer Hingabe der Restaurierung von Lkw-Oldtimern – natürlich vorwiegend österreichischer Abstammung. So konnte der passionierte Sammler, der in der heimatlichen Szene natürlich kein Unbekannter ist, in jüngster Vergangenheit mit einem wunderschönen „Tornado“ vom Typ 22-230 DHK aufwarten, jenem seltenen dreiachsigen Haubenkipper, von dem nur sehr wenige Exmplare die Montagebänder bei ÖAF verlassen haben.

 

Neben diesem österreichischen Schwergewicht bietet der neue HiK noch weitere „schwere Kost“: Im niederländischen Utrecht hat unser Fotograf schöne Eindrücke der traditionellen Fahrzeug- und Maschinenparade der holländischen Schwerlast-Fraktion mit der Kamera eingefangen. Freuen Sie sich also bei diesem weiteren „Blick über den Zaun“ auf interessante Eindrücke von Mack, Kromhout, DAF und Co. – trotz der üppigen Ausmaße überaus leicht verdaulich.

 

Natürlich kommen auch die Freunde deutscher Küche – Verzeihung, der deutschen Fahrzeuge auf ihre Kosten. Schwere MAN-Hauber finden allenthalben neue Freunde, aber bei deutschen Feuerwehren konnte sich in den 1970er Jahren kaum jemand damit anfreunden. Damals, als die Normen erstmals Fahrzeuge der 16-Tonnen-Klasse zuließen, war die Zeit der Hauber schon fast vorbei und die Frontlenker beherrschten das Feld. So gab es von den Tanklöschfahrzeugen TLF 24/50 mit „dicker MAN-Haube“ nur vier Exemplare in Deutschland, von denen sich die beiden letzten Aktiven im Sommer 2011 zu einem Foto für den HiK trafen – zum ersten und zum letzten Mal.



Darf es noch ein leichter Nachtisch sein? Dafür bietet sich der Kleintransporter auf Basis des Goggomobils, den die Firma Hans Glas aus dem bayerischen Dingolfing in den 1950er Jahren vorstellte, geradezu an. Speziell auf die damaligen Bedürfnisse der Deutschen Bundespost zugeschnitten, gab es verschiedene Varianten, die zum Beispiel auch bei Kommunalbetrieben Verwendung fanden. Die Geschichte des „Zuckerwürfels auf Rädern“ dürfte nicht nur für die Freunde der Kleintransporter unter den HiK-Lesern ein echtes „Zückerchen“ sein.

 

Haben wir bei Ihnen Appetit auf mehr geweckt? Dann freuen Sie sich schon jetzt auf die neue Ausgabe des HiK, die ab 3. Februar 2012 im Handel sein wird!


Inhalt Hik 1/2012