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Die neue Schlepper Post (Ausgabe 2/2012) erscheint am 2. März 2012 - nicht verpassen!
Die neue Ausgabe der Schlepper Post (2/2012) hält wieder eine Vielzahl interessanter Geschichten, wissenswerter Informationen und Lesestoff rund um das Thema Traktor-Geschichte für die Leser bereit. Dabei werden prägnante Vertreter aus westliche wie östlichen Bundesländern gleichermaßen berücksichtigt.
Die sechs Oldtimerfreunde, die im bayrischen Gosheim, nicht weit weg von Augsburg, eine kleine, aber feine Traktor-Oldtimersammlung zusammengetragen haben, sind nicht spezialisiert auf bestimmte Typen oder Hersteller. Schön restauriert und sehenswert sind sie die Schlepper freilich alle, aber sie gehören in ganz unterschiedliche Kategorien: Unter „alt und selten“ ist der kleine Sendling einzuordnen, während „klassisch und vertraut“ auf den Fendt Farmer 2 ebenso wie auf den Eicher Mammut 2 zutrifft. „Groß und modern“ verdient schließlich der Schlüter 2000 TVL als Prädikat, der Lanz 2016 hingegen ist unter „schlicht und klassisch“ einzusortieren. Kurzum: Die „Gosheimer Dorfschönheiten“ haben eine ausführliche Vorstellung, wie sie in der neuen Ausgabe der Schlepper Post zu finden ist, allemal verdient.
Mit der Landwirtschaft in der eigenen Familie groß geworden ist Alexander Schulze aus dem hannoverschen Wrestedt. Dass er sich zusammen mit seinem Hobby-Kollegen Marco Warnecke Restaurierung und Erhalt von Hanomag-Schleppern verschrieben hat, ist mit der Nachbarschaft des Firmensitzes in der niedersächsischen Metropole Hannover leicht zu erklären. Wie kommt dann aber ein Same Corsaro 70 DT in die ansonsten aus heimischen Vertretern zusammengesetzte Sammlung? Die Antwort ist einfach: „Familiäre Bande“ waren es, die Alexander Schulze auf die Suche nach dem einzigen, von seinem Vater fabrikneu beschafften Schlepper trieben. Schließlich war er als Knirps am Lenker des Same vom Trecker-Virus befallen worden, der – auch nach dem Ende der Landwirtschaft im eigenen Betrieb – noch immer für beträchtliche Nachwirkungen sorgte. Wie Schulze dann nach langer vergeblicher Suche „seinen“ Corsaro doch noch fand und ihn zurück auf das Anwesen holte, können Sie in der Schlepper Post lesen.
ZT-Traktoren waren einst auf allen Feldern in der DDR zuhause. Robust und zuverlässig erfüllten sie ihren Dienst, waren unverwüstlich und entsprechend beliebt. Nach der „sanften Revolution“ im Arbeiter- und Bauernstaat 1989 allerdings wanderten die robusten Arbeitstiere schnelle auf den Schrott. Angesagt waren jetzt Traktoren aus westlicher Produktion, schließlich wollte ja auch kaum jemand noch mit dem Wartburg durch die Lande fahren. Da verwundert es auch nicht, dass kaum jemand einen ZT „auf die Seite“ gestellt, geschweige denn restauriert und als Oldtimer erhalten hat. Rainer Otto aus dem sächsischen Schmölln ist also eine Ausnahme: Er hat zu DDR-Zeiten lange Jahre mit Mähdreschern aller Art gearbeitet und dabei auch viele ZT-Schlepper kennen und schätzen gelernt. Und als er auf einem Fahrradausflug einen zwar heruntergekommenen, aber erhaltenswerten ZT 304 auf dem Hof eines Containerdienstes „in der hintersten Ecke“ fand, war sein Entschluss, das Fahrzeug wieder herzurichten, schnell gefasst. „Ackerklassiker light“ erstrahlt der 304er, der als einst Straßenschlepper ausgeführt war, jetzt wieder im typischen originalen Orange.
Mit einer weiteren Story in der neuen Schlepper Post bleiben wir im Osten: Auch die Schlepper mit den ausgeprägt langen Nasen, die in Ungarn gebauten Dutra, waren einst in der DDR der 1960er Jahre weit verbreitet. Über ein Internetforum hatte Jan Welkerling den Ungarn Joszef kennengelernt, mit dem er seine Vorliebe für die eigenwilligen Traktoren aus Ungarn teilt. Im vergangenen Jahre zögerte er nicht lange und folgte einer Einladung zu einem Dutra-Treffen unweit von Budapest. Trotz der langen Reise sollte er diesen Entschluss nicht bereuen, denn vor Ort lernte er eine Vielzahl von Vertretern der Marke „Roter Stern“ kennen. Anhand zahlreicher Fotos der unterschiedlichsten Typen lässt sich der Werdegang der ungarischen Produkte gut nachvollziehen.
Außerdem in den neuen Ausgabe: Restaurierte Schlepper unserer Leser, Fragen zu Fahrzeugen und Bauteilen, ein Überblick über die Lanz-Szene im benachbarten Frankreich sowie Erklärungen zur Lanz-Typologie vom Lanz-Experten Michael Bach. Und natürlich wieder wie in jedem Heft jedem Menge Anzeigen, Termine und Kurz-Infos – deshalb nicht vergessen: Am 2. März erscheint die neue Ausgabe der Schlepper Post (2/2012).